von wandlogo.eu
Lackierer beschichtet einen 3D-Buchstaben mit Innenkontur per Lackierpistole.

Professionelle Lackierung von 3D-Wandlogos - Haftung, Grundierung und Beschichtungsaufbau

Bei einem lackierten 3D-Wandlogo besteht die sichtbare Oberfläche nicht einfach aus „aufgesprühter Farbe“. Technisch betrachtet entsteht ein Beschichtungssystem, dessen Qualität vom Grundwerkstoff, der Oberflächenvorbereitung, der Grundierung, dem eigentlichen Farblack, dem gewünschten Glanzgrad und den Verarbeitungsbedingungen abhängt.

Gerade bei additiv gefertigten Grundkörpern oder sehr glatten Kunststoffoberflächen entscheidet deshalb nicht allein die Qualität des Lackes über das Ergebnis. Eine Oberfläche kann optisch zunächst einwandfrei wirken und dennoch langfristig Probleme entwickeln, wenn Untergrund, Vorbehandlung und Beschichtungssystem nicht ausreichend aufeinander abgestimmt wurden.

Bei Wandlogo.EU erfolgt die Lackierung hausintern. Unsere Erfahrung aus der Oberflächenbearbeitung von Wandlogos sowie aus Anwendungen im Metall- und Maschinenbau fließt dabei direkt in die Beurteilung des jeweiligen Bauteils ein.

Entscheidend ist für uns nicht nur, ob eine Farbe unmittelbar nach dem Lackieren gut aussieht. Das Beschichtungssystem muss zum Werkstoff, zur Geometrie und zum späteren Einsatz des Wandlogos passen.

Warum die Oberflächenvorbereitung über die Lackhaftung entscheidet
Vorher-Nachher-Vergleich eines 3D-Buchstabens mit rauer unbehandelter und geschliffener glatter Oberfläche.


Eine Beschichtung kann nur dann zuverlässig funktionieren, wenn sie ausreichend Kontakt mit dem vorgesehenen Untergrund herstellen kann.

Staub, Bearbeitungsrückstände, Fette, Trennmittel oder andere Verunreinigungen können die Benetzung und Haftung beeinträchtigen. Die Oberfläche muss deshalb vor der Beschichtung sauber, trocken und für das vorgesehene Lacksystem vorbereitet sein.

Je nach Werkstoff kann eine kontrollierte mechanische Bearbeitung sinnvoll sein. Durch Schleifen beziehungsweise definiertes Aufrauen wird die Oberfläche verändert und es entstehen zusätzliche Möglichkeiten für eine mechanische Verankerung der nachfolgenden Beschichtung.

Dabei gilt jedoch ausdrücklich nicht:

„Je rauer, desto besser.“

Bei einem Wandlogo handelt es sich um ein Sichtbauteil. Kanten, kleine Radien, schmale Schriftzüge und filigrane Konturen dürfen durch die Vorbereitung nicht verändert oder optisch verrundet werden.

Hinzu kommt ein weiterer Punkt: Schleifriefen, Unebenheiten oder Bearbeitungsfehler verschwinden durch eine Lackierung nicht automatisch. Insbesondere bei glatten oder glänzenden Oberflächen können sie durch die Beschichtung später sogar stärker sichtbar werden.

Grundierung, Farblack und gegebenenfalls Klarlack bilden ein System
Technische Querschnittsgrafik eines Wandlogo-Beschichtungsaufbaus mit Grundkörper, Grundierung, Farblack und optionalem Klarlack.


Die Grundierung bildet bei vielen Lackaufbauten die technische Schnittstelle zwischen Grundwerkstoff und nachfolgender Beschichtung.

Sie kann die Haftung verbessern, die Oberfläche vereinheitlichen und eine definierte Grundlage für den Farblack schaffen.

Vereinfacht kann ein Aufbau beispielsweise so aussehen:

Grundwerkstoff → Oberflächenvorbereitung → gegebenenfalls Haftvermittler oder Grundierung → Farblack → gegebenenfalls Klarlack

Diese Reihenfolge ist allerdings keine universelle Rezeptur. Nicht jedes Bauteil benötigt dieselben Schichten und nicht jedes Produkt ist miteinander kompatibel.

Entscheidend ist das komplette System.

Ein hochwertiger Decklack kann seine Eigenschaften nicht vollständig ausspielen, wenn bereits die Grundierung ungeeignet ist. Ebenso nützt eine hervorragend haftende Grundierung wenig, wenn nachfolgende Schichten keine ausreichende Zwischenhaftung aufbauen.

Auch vorgeschriebene Ablüft- und Überarbeitungszeiten sind deshalb Bestandteil der Beschichtung und keine unnötige Wartezeit.

3D-Druck und Acryl stellen unterschiedliche Anforderungen an die Lackierung
Vergleich eines rauen schwarzen 3D-Grundkörpers mit einer glatten, glänzenden schwarzen Acryloberfläche.


Ein additiv gefertigter Grundkörper besitzt eine andere Oberfläche als Acrylglas beziehungsweise PMMA.

Beim FDM-Verfahren entsteht das Bauteil Schicht für Schicht. Je nach Druckparametern, Schichthöhe und Geometrie können deshalb Layerstrukturen sichtbar bleiben.

Soll eine deutlich glattere lackierte Oberfläche entstehen, müssen diese Strukturen vor beziehungsweise während des Beschichtungsaufbaus entsprechend berücksichtigt werden. Zu starke mechanische Bearbeitung kann allerdings feine Konturen verändern; eine zu geringe Vorbereitung lässt die ursprüngliche Layerstruktur möglicherweise auch durch den späteren Lackaufbau noch erkennen.

Acrylglas besitzt dagegen eine sehr glatte und nicht saugende Oberfläche. Diese eignet sich hervorragend als Sichtfläche, verlangt bei einer Lackierung jedoch eine speziell darauf abgestimmte Vorbereitung.

Auch die Auswahl von Reinigungs- und Vorbehandlungsmedien muss werkstoffgerecht erfolgen. Ungeeignete Medien können Kunststoffoberflächen angreifen oder deren Eigenschaften negativ beeinflussen.

Deshalb behandeln wir einen 3D-gedruckten Grundkörper und eine Acryloberfläche nicht automatisch mit demselben Beschichtungsaufbau.

Warum die Untergrundfarbe den endgültigen Farbton beeinflussen kann

Ein häufig unterschätzter Faktor ist das Deckvermögen einer Farbe.

Nicht jedes Pigment deckt gleich stark. Je nach Farbton und Beschichtungssystem kann der vorhandene Untergrund deshalb Einfluss darauf haben, wie schnell und wie reproduzierbar der gewünschte Farbton erreicht wird.

Besonders bei hellen, intensiven oder schwächer deckenden Farbtönen kann eine definierte helle beziehungsweise farblich abgestimmte Grundlage sinnvoll sein. Andernfalls können mehr Lackschichten erforderlich werden oder geringe Unterschiede im Untergrund später durch den Farbfilm hindurchwirken.

Das betrifft nicht nur die Optik.

Jede zusätzliche Lackschicht verändert auch die gesamte Schichtdicke. Gerade bei filigranen Logos mit kleinen Radien und schmalen Konturen sollte deshalb nicht versucht werden, mangelndes Deckvermögen einfach durch beliebig hohen Materialauftrag zu kompensieren.

Die gewünschte Farbe beginnt somit bereits bei der Vorbereitung des Untergrundes

RAL und Pantone – zwei Farbsysteme mit unterschiedlichen Aufgaben

RAL und Pantone werden häufig gemeinsam genannt, erfüllen ursprünglich jedoch unterschiedliche Aufgaben.

RAL ist insbesondere in Architektur, Industrie, Handwerk und Beschichtung als standardisierte Farbreferenz etabliert.

Pantone stammt stärker aus Grafik, Druck, Design und Corporate Identity. Für Wandlogo.EU ist eine Pantone-Angabe deshalb vor allem eine präzise Zielfarbvorgabe, aus der ein zum Werkstoff und Beschichtungssystem passender Lack formuliert beziehungsweise beschafft werden muss.

Merkmal RAL Pantone
Typischer Einsatz Industrie, Architektur, Handwerk, Beschichtung Grafik, Branding, Design, Druck
Typische Angabe z. B. RAL 5002 z. B. PANTONE 2935 C
Bedeutung für die Lackierung definierte physische Farbreferenz Zielfarbe für entsprechend abgestimmte Lackrezeptur
Besonders geeignet für industrielle und technische Farbvorgaben Corporate-Design- und Markenfarben
Glanzgrad muss zusätzlich zur Farbe berücksichtigt werden muss ebenfalls separat berücksichtigt werden
Direkte 1:1-Umrechnung nicht grundsätzlich möglich nicht grundsätzlich möglich
Einsatz bei Wandlogo.EU sehr gut für definierte Lackfarbtöne besonders interessant bei fest definierten Corporate-Farben

Die beiden Beispielnummern in der Tabelle stellen ausdrücklich keine Farbentsprechung zueinander dar.

Wie RAL, Pantone, HEX und RGB für eine Firmenfarbe ausgewählt und miteinander verglichen werden, behandeln wir deshalb weiterhin im eigenen Ratgeber.

Ratgeber: Wie farbgetreu lässt sich ein Wandlogo umsetzen? RAL, Pantone und Firmenfarben erklärt

RAL Und Pantone Farben im Einsatz

Warum Pantone-Farbton und Glanzgrad
getrennt betrachtet werden können

Gerade bei individuell rezeptierten Pantone-Farbtönen entsteht ein technisch interessanter Punkt:

Farbton und Glanzgrad müssen nicht zwingend innerhalb derselben pigmentierten Lackschicht erzeugt werden.

Zur Mattierung von Beschichtungen werden spezielle Mattierungsmittel eingesetzt. Je nach Pigmentierung, Rezeptur und Lacksystem kann eine zusätzliche Veränderung des pigmentierten Farblackes die Farbwirkung, Verarbeitung oder Filmeigenschaften beeinflussen.

Bei einzelnen Pantone-Rezepturen kann es deshalb sinnvoller sein, zwei Aufgaben voneinander zu trennen:

Zuerst wird der gewünschte Pantone-Farbton mit dem dafür vorgesehenen Farblack erzeugt. Anschließend wird die Oberfläche mit einem kompatiblen Klarlack in dem gewünschten Glanzgrad versiegelt.

Damit kann die abschließende Oberfläche beispielsweise matt, seidenmatt oder glänzend ausgeführt werden, ohne unnötig in die bereits abgestimmte Pigmentierung des Farblackes einzugreifen.

Das ist allerdings keine pauschale Regel für sämtliche Pantone-Farben. Viele Farbtöne lassen sich problemlos direkt im gewünschten Glanzgrad formulieren. Ob eine zusätzliche Versiegelung sinnvoll ist, hängt vom konkreten Farbton und Beschichtungssystem ab.

Auch ein Klarlack ist optisch nicht völlig neutral: Der Glanzgrad und die Lichtbrechung der Oberfläche beeinflussen, wie der darunterliegende Farbton wahrgenommen wird. Deshalb muss auch eine solche Kombination als vollständiges Beschichtungssystem beurteilt werden.

Drei identische lackierte 3D-Buchstaben im selben Blauton mit matter, seidenmatter und glänzender Oberfläche.

Wie der Glanzgrad die technische und optische Wirkung der Beschichtung verändert

Der Glanzgrad verändert nicht nur die Reflexion, sondern die gesamte Wahrnehmung einer Farbe.

Bei einer matten Oberfläche wird auftreffendes Licht stärker gestreut. Glänzende Oberflächen erzeugen dagegen gerichtete Reflexionen und lassen Farbtöne abhängig von Licht und Blickwinkel teilweise intensiver oder tiefer erscheinen.

Für Wandlogos bedeutet das:

Ein identischer nomineller Farbton kann in matt, seidenmatt und hochglänzend sichtbar unterschiedlich wirken.

Deshalb muss der gewünschte Glanzgrad bei der Beschichtungsplanung als eigener Parameter berücksichtigt werden.

Die technische Frage lautet an dieser Stelle also nicht, welche Oberfläche gestalterisch besser gefällt, sondern wie sich der vorgesehene Glanzgrad auf das spätere Lackbild und die Wahrnehmung des definierten Farbtons auswirkt.

Wie matt, seidenmatt oder glänzend gestalterisch zum Corporate Design und zur gewünschten Wirkung des Wandlogos passen, behandeln wir im Ratgeber zur Farbauswahl.

Ratgeber: Wie farbgetreu lässt sich ein Wandlogo umsetzen? RAL, Pantone und Firmenfarben erklärt

Drei identische lackierte 3D-Buchstaben im selben Blauton mit matter, seidenmatter und glänzender Oberfläche.
Lackierte Musterteile in Flieder, Mint, Puderrosa, Creme und gedecktem Blau mit matter Oberfläche.

Pastellfarben:
heller Farbton, anspruchsvoller Lackaufbau

Pastellfarben sind aktuell in vielen Bereichen von Interior-, Produkt- und Markendesign präsent. Auch solche Farbtöne können wir bei Wandlogo.EU individuell lackieren.

Lackiertechnisch ist allerdings weniger der Trend entscheidend als der Beschichtungsaufbau.

Gerade helle, gering gesättigte Farbtöne können empfindlich auf Unterschiede im Untergrund, Verunreinigungen und einen ungleichmäßigen Lackauftrag reagieren.

Eine definierte und gleichmäßige Grundfläche hilft deshalb dabei, den gewünschten Pastellton reproduzierbar aufzubauen.

Pastell bedeutet also nicht „technisch einfacher“, nur weil der Farbton optisch zurückhaltend wirkt.

Für entsprechende Corporate Designs können beispielsweise Flieder, Puderrosa, Mint, gedecktes Blau oder warme helle Gelbtöne als individuell lackierte Oberfläche umgesetzt werden.

Warum die Geometrie des Logos die Spritzlackierung beeinflusst

Ein Wandlogo besteht selten nur aus einer großen ebenen Fläche.

Schmale Buchstaben, Innenradien, Vertiefungen, Seitenflächen und unterschiedliche Bautiefen verändern die Bedingungen beim Lackauftrag erheblich.

Während auf einer großen Frontfläche ein möglichst gleichmäßiges Lackbild erzeugt werden soll, müssen gleichzeitig Seiten und Innenkonturen ausreichend beschichtet werden.

Dabei können unterschiedliche Fehlerbilder entstehen.

Zu hoher Materialauftrag kann beispielsweise zu Läufern, verstärkter Kantenverrundung oder ungleichmäßigem Verlauf führen. Zu geringer beziehungsweise zu trockener Auftrag kann eine raue Oberfläche oder ungleichmäßiges Lackbild verursachen. Innenkonturen können schwieriger erreichbar sein, während sich auf exponierten Kanten wiederum ein anderes Schichtbild ausbildet als auf großen Flächen.

Deshalb werden Bauteilposition, Spritzrichtung, Beschichtungsmenge und Reihenfolge der Lackierung an die jeweilige Logo-Geometrie angepasst.

Gerade bei mehreren einzelnen Buchstaben besteht zusätzlich die Herausforderung, dass am Ende sämtliche Elemente wie ein zusammengehöriges Logo wirken müssen.

Lackierer beschichtet einen 3D-Buchstaben mit Innenkontur per Lackierpistole.
Metallic- und Effektlacke stellen zusätzliche Anforderungen

Bei Metallic- und Effektfarben hängt die sichtbare Wirkung nicht ausschließlich von der Pigmentmenge ab.

Auch die Orientierung der Effektpigmente innerhalb des Lackfilmes beeinflusst, wie Licht reflektiert wird. Spritztechnik, Abstand, Bauteilposition und Verlauf können deshalb bei solchen Farben besonders relevant sein.

Bei einem dreidimensionalen Buchstaben treffen Frontfläche, Seitenfläche und Radien unter unterschiedlichen Winkeln auf das Licht. Dadurch kann derselbe Effektlack bereits konstruktionsbedingt an verschiedenen Stellen unterschiedlich erscheinen.

Eine gleichmäßige Applikation ist deshalb gerade bei mehreren einzelnen Logoelementen wichtig, damit am Ende ein homogenes Gesamtbild entsteht.

Bei Metallic- und Effektfarben hängt die sichtbare Wirkung nicht ausschließlich von der Pigmentmenge ab. Auch die Orientierung der Effektpigmente innerhalb des Lackfilmes beeinflusst, wie Licht reflektiert wird. Spritztechnik, Abstand, Bauteilposition und
Klebeflächen dürfen bei der Lackierung nicht vergessen werden

Bei Wandlogos mit Acryl-, Edelstahl- oder anderen aufgeklebten Veredelungen ist die lackierte Oberfläche nicht zwangsläufig überall auch die spätere Funktionsfläche.

Soll anschließend ein weiteres Bauteil strukturell verklebt werden, muss berücksichtigt werden, worauf der Klebstoff tatsächlich haftet.

Würde ausschließlich auf eine Lackschicht geklebt, hängt die Festigkeit der gesamten Verbindung auch davon ab, wie gut genau diese Beschichtung mit dem darunterliegenden Grundkörper verbunden ist.

Deshalb können definierte Klebeflächen abhängig von der Konstruktion während des Lackierprozesses ausgespart oder anschließend speziell vorbereitet werden.

Das ist ein kleines konstruktives Detail mit großer Wirkung: Lackierung und Veredelung dürfen nicht unabhängig voneinander geplant werden.

Fachbeitrag „Veredelung von 3D-Wandlogos – Werkstoffverbund, Klebtechnik und Oberflächenaufbau

Bei Metallic- und Effektfarben hängt die sichtbare Wirkung nicht ausschließlich von der Pigmentmenge ab. Auch die Orientierung der Effektpigmente innerhalb des Lackfilmes beeinflusst, wie Licht reflektiert wird. Spritztechnik, Abstand, Bauteilposition und
Trocknung, Ablüftung und Aushärtung sind unterschiedliche Prozessschritte

Eine Oberfläche kann sich trocken anfühlen und trotzdem noch nicht ihre endgültige Belastbarkeit erreicht haben.

Je nach Lacksystem verdunsten zunächst Wasser oder Lösemittel. Bei chemisch reagierenden Beschichtungssystemen laufen zusätzlich Vernetzungsreaktionen ab, durch die sich die endgültigen Filmeigenschaften entwickeln.

Auch die Zeit zwischen einzelnen Schichten ist relevant. Ein nachfolgender Lack darf weder beliebig früh noch beliebig spät aufgetragen werden, wenn das jeweilige System definierte Überarbeitungsintervalle vorgibt.

Diese Zeiten sind insbesondere vor der weiteren Bearbeitung wichtig.

Ein Wandlogo wird nach der Lackierung möglicherweise veredelt, montageseitig vorbereitet, mit einer Schablone zusammen geprüft und anschließend verpackt.

Ist die Beschichtung zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausreichend ausgehärtet, können Druckstellen, Abzeichnungen von Verpackungsmaterial oder andere Oberflächenschäden entstehen.

Deshalb gehört auch die kontrollierte Aushärtung zur Lackierqualität.

Qualitätskontrolle lackierter 3D-Buchstaben von „Lumera Design“ auf einer Arbeitsfläche mit Prüfung von Farbe, Oberfläche und Gleichmäßigkeit.

Qualitätskontrolle bedeutet
mehr als den Farbton zu prüfen

Eine lackierte Oberfläche wird nicht allein danach beurteilt, ob „die Farbe stimmt“.

Bei der abschließenden Kontrolle betrachten wir unter anderem das gleichmäßige Erscheinungsbild, Kanten und Innenkonturen, mögliche Einschlüsse oder Fehlstellen, Glanzgrad sowie den homogenen Eindruck aller zum Logo gehörenden Elemente.

Auch typische Lackierfehler wie sichtbare Läufer, Trockenspritzbereiche, Krater, störende Staubeinschlüsse oder ein ungleichmäßiger Verlauf gehören nicht zu einer hochwertigen Sichtoberfläche.

Bei mehreren einzelnen Buchstaben ist zudem entscheidend, dass die Bauteile nicht jeweils für sich gut aussehen, sondern zusammen ein einheitliches Wandlogo ergeben.

Das fertige Lackbild ist damit das Ergebnis einer Prozesskette und nicht lediglich das Resultat des letzten Spritzganges.

Innen- und Außenlackierungen werden unterschiedlich belastet

Im normalen Innenbereich stehen insbesondere Haftung, sauberes Lackbild, Farbwiedergabe und Oberflächenwirkung im Vordergrund.

Im Außenbereich kommen UV-Strahlung, Feuchtigkeit, Niederschlag, Temperaturwechsel und teilweise starke thermische Erwärmung hinzu.

Ein geeigneter Außenwerkstoff allein genügt deshalb nicht automatisch. Auch die Beschichtung muss zum tatsächlichen Einsatz passen.

Die vollständige Planung eines Wandlogos für eine Fassade behandeln wir bewusst separat, damit dieser Fachbeitrag bei der Lackiertechnik bleibt.

Ratgeber „Wandlogo für den Außenbereich: Welches Material eignet sich und was muss beachtet werden?“

Firmenfarbe und Lackiertechnik sind zwei unterschiedliche Fragen

Die Definition der gewünschten Corporate-Farbe ist selbstverständlich Voraussetzung für die spätere Lackierung.

Ob jedoch RAL, Pantone, HEX, RGB oder ein physisches Farbmuster als Ausgangspunkt verwendet wird, ist zunächst eine Frage der Farbabstimmung.

Dieser Fachbeitrag beantwortet eine andere Frage:

Was muss technisch passieren, nachdem der Farbton festgelegt wurde?

Genau deshalb bleiben beide Inhalte getrennt.

Ratgeber „Wie farbgetreu lässt sich ein Wandlogo umsetzen? RAL, Pantone und Firmenfarben erklärt“


Professionelle Lackierung beginnt beim Grundwerkstoff und endet erst nach der Qualitätskontrolle

Eine hochwertige Lackoberfläche entsteht nicht dadurch, möglichst viel Lack auf ein Wandlogo aufzutragen.

Entscheidend ist das aufeinander abgestimmte System aus Grundwerkstoff, Oberflächenvorbereitung, Grundierung, Farbauftrag, gegebenenfalls Klarlack, Geometrie, Verarbeitungsbedingungen und Aushärtung.

Hinzu kommt die spätere Funktion des Bauteils: Soll eine Oberfläche veredelt, verklebt, im Innenraum eingesetzt oder dauerhaft außen montiert werden, muss dies bereits beim Beschichtungsaufbau berücksichtigt werden.

Bei Wandlogo.EU führen wir die Lackierung hausintern durch. Dadurch können Konstruktion, Fertigung, Oberflächenvorbereitung und Lackierung innerhalb des Projektes aufeinander abgestimmt werden.

Das Ziel ist nicht nur eine Oberfläche, die unmittelbar nach der Lackierung hochwertig aussieht.

Entscheidend ist ein Beschichtungssystem, das optisch und technisch zum jeweiligen Wandlogo passt.

Wandlogo.eu

Wandlogo.eu ist Ihr meistergeführter Spezialist aus Bad Ems für individuelle 3D Wandlogos und Firmenlogos für die Wand. Hochwertig gefertigt, präzise abgestimmt und montagebereit geliefert – für Unternehmen, die ihre Marke im Raum sichtbar und professionell präsentieren möchten.

Kontakt

Wandlogo.eu
Grabenstraße 24
56130 Bad Ems

Folgt uns

Folge Sie uns auf Social Media für mehr Inspiration und aktuelle Projekte.

2026 © Wandlogo.eu - Individuelle 3D Wandlogos und Firmenlogos für die Wand für Büro, Kanzlei, Empfangsbereich, Geschäftsräume, Ladenlokale, Messe und Showroom.
Einstellungen gespeichert
Datenschutzeinstellungen

Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien, um Ihre Erfahrung auf unserer Website zu verbessern. Einige Cookies sind für die grundlegende Funktionalität erforderlich - Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Technisch erforderliche Cookies werden immer geladen.
You are using an outdated browser. The website may not be displayed correctly.