Für das Brauhaus Bismarcks in Bad Ems wurde ein individuelles 3D-Wandlogo für den Innenbereich konstruiert, gefertigt und vor Ort montiert. Ziel war eine hochwertige und aufmerksamkeitsstarke Umsetzung des bestehenden Firmenlogos. Zum Einsatz kamen PETG-Grundkörper, Spiegelgold-Acryl sowie eine kombinierte Befestigung aus Abstandshaltern und Klebetechnik. Die später gewünschte Erweiterung mit echtem konserviertem Moos wurde ebenfalls durch Wandlogo.EU umgesetzt.
Projektanforderung und Planung
Grundlage für die Umsetzung war das bestehende 2D-Firmenlogo des Brauhaus Bismarcks. Die vorhandene Geometrie wurde für die dreidimensionale Fertigung technisch aufbereitet und anschließend als 3D-Wandlogo konstruiert. Vor der Fertigung wurden die örtlichen Gegebenheiten und insbesondere die vorhandene Wandbeschaffenheit direkt beim Kunden in Bad Ems geprüft. Zusätzlich wurde eine Visualisierung erstellt, um Größe, Positionierung und optische Wirkung des geplanten Wandlogos bereits vor Produktionsbeginn beurteilen zu können. Dadurch konnten Konstruktion, Materialwahl und spätere Befestigung frühzeitig auf die tatsächlichen Bedingungen am Montageort abgestimmt werden.
Für die Grundkörper wurde bewusst PETG anstelle von PLA eingesetzt. Obwohl sich das Wandlogo im Innenbereich befindet, ist der Montageort zeitweise direkter Sonneneinstrahlung und damit einer erhöhten thermischen Belastung ausgesetzt.
Die Materialauswahl wurde deshalb an die tatsächlichen Bedingungen des Einsatzortes angepasst. PETG bietet gegenüber PLA eine höhere Temperaturbeständigkeit und wurde für diese Anwendung als geeigneter Grundwerkstoff gewählt. Die Grundkörper wurden in einem zum Gesamtkonzept passenden Beigeton ausgeführt.
Die prägenden Elemente des Firmenlogos – insbesondere der Rahmen sowie die Schriftzüge „BRAUHAUS“ und „BISMARCK'S“ – wurden mit Spiegelgold-Acryl veredelt. Spiegelgold wurde gewählt, um die goldene Gestaltung des Firmenlogos als stark reflektierende und klar abgegrenzte Sichtfläche auf das dreidimensionale Wandlogo zu übertragen. Gleichzeitig bildet die glänzende Goldoberfläche einen bewussten Kontrast zu den matten PETG-Grundkörpern und der später ergänzten natürlichen Moosstruktur. Die reflektierende Oberfläche verstärkt dadurch die optische Präsenz des Logos und setzt gezielt hochwertige Akzente.
Welche Werkstoffe und Oberflächen grundsätzlich für 3D-Wandlogos eingesetzt werden können und welche Eigenschaften die unterschiedlichen Ausführungen besitzen, behandeln wir ausführlich in unserem Materialratgeber.
Die vorhandene Wand bestand aus Hohlblocksteinen. Da eine konventionelle Dübelbefestigung im vorhandenen Untergrund keine ausreichend sichere Verankerung für die größeren Logoelemente gewährleistete, wurde die Befestigung an die tatsächliche Wandbeschaffenheit angepasst.
Für die größeren Elemente kam deshalb eine chemische Verankerung für das vorhandene Hohlblocksteinmauerwerk zum Einsatz. Dadurch konnte eine belastbare und dauerhaft sichere Befestigung der Abstandshalter hergestellt werden.
Kleinere Logoelemente wurden dagegen direkt auf der Wand verklebt. Für den vorhandenen Untergrund stellte die Kombination aus chemischer Verankerung und Klebetechnik damit die technisch geeignete Lösung für die unterschiedlichen Logoelemente dar.
Für die positionsgenaue Montage wurde zusätzlich eine individuell angefertigte Montageschablone verwendet. Sie definierte die genaue Position der einzelnen Elemente und unterstützte eine präzise Übertragung des konstruierten Logos auf die vorhandene Wandfläche.
Die Bohr-, Klebe- und Montagearbeiten erfolgten durch Wandlogo.EU direkt beim Kunden in Bad Ems.
Welche Befestigungsart für Beton, Rigips, Putz, Mauerwerk und andere Wandaufbauten geeignet ist, erklären wir separat in unserem Montageratgeber.
Nach Fertigstellung des ursprünglichen 3D-Wandlogos entschied sich der Kunde zusätzlich für eine Moosgestaltung.
Verwendet wurde echtes konserviertes Moos, um eine natürliche Struktur und hochwertige Oberfläche zu erhalten.
Die nachträgliche Umsetzung war handwerklich anspruchsvoller, da die bereits montierten Logoelemente erhalten bleiben mussten. Die vorhandene Wandfläche wurde zunächst gründlich gereinigt und vollständig staubfrei vorbereitet.
Anschließend wurde das konservierte Moos mit einem geeigneten Montagekleber direkt auf der Wand befestigt und von Hand passgenau um die bereits montierten Logoelemente herum eingearbeitet.
Gerade an Konturen, Innenbereichen und Übergängen war eine sorgfältige manuelle Verarbeitung erforderlich, damit eine möglichst geschlossene und gleichmäßige Moosfläche um das bestehende Wandlogo entstand.
So entwickelte sich das ursprüngliche Wandlogo zu einer individuellen Materialkombination aus PETG, Spiegelgold-Acryl und echtem konserviertem Moos.
Das bestehende 2D-Firmenlogo wurde als individuelles 3D-Wandlogo umgesetzt und hinsichtlich Material, Befestigung und Oberflächengestaltung an die tatsächlichen Bedingungen des Montageortes angepasst.
Die Kombination aus PETG-Grundkörpern, Spiegelgold-Acryl, unterschiedlichen Befestigungsarten und echtem konserviertem Moos erzeugt die gewünschte aufmerksamkeitsstarke Wirkung und bewahrt gleichzeitig die charakteristische Geometrie des ursprünglichen Firmenlogos.
Das Projekt zeigt zugleich, dass die technische Umsetzung eines Wandlogos nicht allein von der sichtbaren Oberfläche bestimmt wird. Materialwahl, Wandbeschaffenheit, Befestigung, Konstruktion und spätere Erweiterungen müssen als zusammenhängendes System betrachtet werden.
Planung, technische Aufbereitung, Konstruktion, Fertigung, Montageschablone, Montage und die ergänzende Moosgestaltung wurden durch Wandlogo.EU umgesetzt.