von wandlogo.eu
3D-Wandlogo mit Farbverlauf, Reliefstruktur und haptischer Oberfläche von Wandlogo.eu

Wandlogo für den Außenbereich:
– Welches Material eignet sich und was muss beachtet werden?

Ein 3D-Wandlogo kann grundsätzlich auch dauerhaft im Außenbereich eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass der geplante Außeneinsatz bereits bei der Anfrage und vor der Fertigung bekannt ist.

Denn bei einem Wandlogo an einer Fassade müssen neben der gewünschten Optik auch Material, Logo-Geometrie, Befestigung, Fassadenaufbau und die Bedingungen am späteren Standort berücksichtigt werden.

Die Form des Firmenlogos und viele Veredelungen können dabei grundsätzlich erhalten bleiben. Der Unterschied zum Innenbereich liegt vor allem darin, dass Material und Konstruktion gezielt für außen ausgewählt werden.

Eine Ausnahme bilden 3D-Mooslogos mit konserviertem Moos. Diese sind ausschließlich für geeignete Innenräume vorgesehen.

Was muss bei einem Wandlogo im Außenbereich berücksichtigt werden?

Ein Außen-Wandlogo ist je nach Standort deutlich wechselnden Bedingungen ausgesetzt. Dazu gehören unter anderem Sonne und UV-Strahlung, Regen und Feuchtigkeit, Temperaturwechsel sowie Wind.

Dabei ist nicht jede Einbausituation gleich.

Ein Wandlogo unter einem geschützten Vordach wird anders beansprucht als ein großflächiges Logo an einer frei bewitterten Fassade.

Für die Planung sind deshalb insbesondere folgende Punkte relevant:

  • Wo wird das Logo montiert?
  • Ist die Fassade geschützt oder direkt bewittert?
  • Wie groß und wie filigran ist das Logo?
  • Aus welchem Material soll die sichtbare Oberfläche bestehen?
  • Wie ist die vorhandene Fassade aufgebaut?
  • Soll direkt geklebt oder mechanisch befestigt werden?
  • Aus welcher Entfernung soll das Logo hauptsächlich wahrgenommen werden?

Damit reicht die Frage „Welches Material ist wetterfest?“ allein nicht aus.

Ein gutes Außen-Wandlogo entsteht, wenn Material, Logo und Einbausituation zueinander passen.

Welches Material eignet sich für ein 3D-Wandlogo außen?

Bei Wandlogo.EU wird der Werkstoff des 3D-Grundkörpers abhängig vom vorgesehenen Einsatz ausgewählt.

Für dauerhaft bewitterte Anwendungen kommen insbesondere geeignete Außenwerkstoffe wie ASA beziehungsweise abhängig von Konstruktion und Anwendung PETG infrage. PLA setzen wir dagegen bevorzugt für geeignete Innenanwendungen ein. Diese Unterscheidung enthält bereits die bestehende Fassung.

Die sichtbare Ausführung muss sich dadurch nicht grundsätzlich verändern.

Auch außen sind beispielsweise Kombinationen mit:

  • Acryl
  • Edelstahl
  • geeigneten Lackierungen
  • projektbezogen Messing

möglich.

Bei Messing sollte berücksichtigt werden, dass unbehandeltes Material unter Witterungseinfluss seine Optik verändern und eine Patina entwickeln kann. Soll eine bestimmte Oberflächenwirkung möglichst erhalten bleiben, muss dies bei der Ausführung berücksichtigt werden.

Wie sich PLA und ASA technisch unterscheiden und warum sie sich bei UV-Strahlung und Temperatur unterschiedlich verhalten, erklären wir bewusst nicht in diesem Ratgeber.

Fachbeitrag „PLA und ASA bei 3D-Wandlogos: Werkstoffverhalten, Verarbeitung und Oberflächen

Wer zunächst die möglichen sichtbaren Ausführungen vergleichen möchte:

Ratgeber „Welches Material eignet sich für ein Wandlogo? Acryl, Metall, Moos und 3D-Oberflächen im Vergleich“

Warum spielen Logo-Geometrie und Fassade bei der Planung zusammen?

Eine starke Klebeverbindung ist nicht automatisch für jedes Außen-Wandlogo die beste Lösung.

Wandlogo.EU hat Montageklebstoffe selbst an Fassaden getestet. Dabei zeigte sich, dass die Haftung teilweise so stark war, dass gerade die spätere Entfernung zum Problem wurde. Bei der Demontage bestand die Gefahr, Fassadenputz zu beschädigen.

Deshalb bevorzugen wir abhängig von Logo und Fassadenaufbau bei Außenprojekten häufig eine mechanische Befestigung.

Sie bietet einen zusätzlichen praktischen Vorteil: Muss die Fassade später gestrichen, gereinigt oder instand gesetzt werden, kann das Wandlogo demontiert und anschließend wieder montiert werden.

Das bedeutet nicht, dass Kleben grundsätzlich ungeeignet ist. Die Befestigungsart wird immer für das konkrete Projekt ausgewählt.

Entscheidend ist nicht nur die Frage, was hält, sondern auch, welche Lösung langfristig zum Gebäude und zur späteren Nutzung passt.

Wann werden Größe, Wind und Unterkonstruktion relevant?

Bei einem Wandlogo außen spielt nicht ausschließlich das Eigengewicht eine Rolle.

Auch die sichtbare Fläche des Logos wird vom Wind beeinflusst. Deshalb können ein großes, leichtes Element und ein kleineres, schwereres Element völlig unterschiedliche Anforderungen an die Befestigung stellen.

Für größere oder exponiert montierte Wandlogos berücksichtigen wir deshalb unter anderem:

  • Größe und Form
  • Montagehöhe
  • Position am Gebäude
  • Wandabstand
  • mögliche Befestigungspunkte
  • vorhandenen Fassadenaufbau

Bei anspruchsvolleren Projekten kann eine zusätzliche Unterkonstruktion sinnvoll werden.

Dafür können projektbezogen beispielsweise gekantete Bleche, Stützträger oder metallische Schienen eingesetzt werden. Solche Lösungen sind bereits Bestandteil eurer bisherigen Außenplanung.

Eine pauschale Aussage wie „ab einer bestimmten Logo-Breite ist eine Stahlkonstruktion erforderlich“ wäre dagegen nicht sinnvoll.

Entscheidend ist das konkrete Projekt.

Praxisbeispiel: Außen-Wandlogo für La Torre in Stuttgart

Beim Außenprojekt für La Torre Pizzaservice war bereits während der Planung bekannt, dass das Wandlogo dauerhaft an einer Fassade eingesetzt werden sollte.

Die Ausführung besteht aus einer Acryl-Grundplatte, 3D-Grundkörpern aus ASA und glänzenden Acrylfronten.

Die Befestigung wurde verdeckt von der Rückseite vorgesehen. Dadurch bleiben auf der sichtbaren Vorderseite keine klassischen Befestigungspunkte sichtbar.

Das Projekt zeigt gut, worauf es bei einem Außen-Wandlogo ankommt:

Nicht nur der Grundkörper wurde auf einen geeigneten Außenwerkstoff umgestellt. Auch sichtbare Oberfläche, Aufbau und Befestigung wurden bereits für den vorgesehenen Einsatz geplant.

Der Kunde erhält damit keine Innenausführung, die nachträglich „wetterfest gemacht“ wird, sondern ein Wandlogo, dessen Aufbau von Beginn an für den Außenbereich vorgesehen ist.

Referenz „3D-Wandlogo für den Außenbereich – La Torre Pizzaservice Stuttgart

Wandlogo Aussenbereich

Welche Größe sollte ein Wandlogo
an einer Fassade haben?

Im Außenbereich übernimmt ein Wandlogo häufig zusätzlich die Funktion einer Firmenkennzeichnung.

Es soll bereits vor dem Betreten des Gebäudes deutlich machen, welches Unternehmen sich dort befindet.

Deshalb sollte die Größe nicht allein anhand der verfügbaren Wandfläche gewählt werden.

Wichtig ist auch, von wo das Wandlogo hauptsächlich wahrgenommen wird.

Das kann beispielsweise sein:

  • Gehweg
  • Parkplatz
  • Zufahrt
  • Eingangsbereich

Eine große Fassadenfläche kann ein Logo optisch deutlich kleiner wirken lassen als dieselbe Abmessung in einem Innenraum. Auch eine hohe Montageposition kann dazu führen, dass kleine Schriftzüge schlechter wahrgenommen werden.

Größe, Position und Betrachtungsentfernung sollten deshalb möglichst gemeinsam beurteilt werden. Dieser Zusammenhang war bereits ein sinnvoller Bestandteil des bisherigen Ratgebers.

Ratgeber „Welche Größe sollte ein Wandlogo haben? Firmenlogo richtig dimensionieren

Welche Angaben benötigen wir für ein Wandlogo im Außenbereich?

Damit wir die Ausführung sinnvoll planen können, sollte der Außeneinsatz bereits bei der Anfrage genannt werden.

Hilfreich sind insbesondere:

  • vorhandene Logodatei
  • gewünschte ungefähre Größe
  • Foto der vorgesehenen Fassade
  • bekannte Informationen zum Fassaden- oder Wandaufbau
  • vorgesehene Position
  • ungefähre Montagehöhe
  • gewünschte Material- bzw. Oberflächenvariante
  • besondere Standortbedingungen, falls bekannt

Ist der genaue Wandaufbau nicht bekannt, ist das kein Problem. Wichtig ist lediglich, unbekannte Bedingungen nicht einfach anzunehmen.

Offene Punkte können gemeinsam während der Projektplanung geklärt werden. Die bisherige Fassung sieht diese frühe Abstimmung bereits ausdrücklich vor.

Wie ein Projekt anschließend von Anfrage und Beratung über Freigabe und Fertigung bis zur Lieferung oder Montage abläuft:

Ratgeber „Wie läuft ein Wandlogo-Projekt ab? Von der Anfrage bis Versand oder Montage

Fazit: Ein Außen-Wandlogo wird für seinen Standort geplant

Ein 3D-Wandlogo kann auch im Außenbereich hochwertig und individuell umgesetzt werden.

Entscheidend ist jedoch, den Außeneinsatz von Beginn an zu berücksichtigen.

Material, Logo-Geometrie, Befestigung, Fassadenaufbau, Größe und Montageposition werden deshalb nicht unabhängig voneinander betrachtet.

So können die gewünschte Gestaltung und Markenwirkung weitgehend erhalten bleiben, während die technische Ausführung gezielt an die Bedingungen der jeweiligen Fassade angepasst wird.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur:

„Welches Material ist wetterfest?“

Sondern:

„Welche Ausführung passt zu diesem Logo und genau diesem Einsatzort?“

 

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